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Das sind wir

 
 

Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)

Mit der HPV-Allianz möchte die Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe auf den hohen Stellenwert der Gratis-HPV-Impfung bei Kindern und Jugendlichen hinweisen. Leider erkranken nach wie vor rund 400 Frauen jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs – eine Erkrankung, die durch die HPV-Impfung nahezu ausgerottet werden könnte. In Kooperation mit zahlreichen anderen hochkarätigen medizinischen Fachgesellschaften setzen sich Ärztinnen und Ärzte verschiedenster Disziplinen in der HPV-Allianz für die HPV-Impfung ein und möchten mit dieser Kampagne die HPV-Impfrate in Österreich sukzessive erhöhen und somit viel Leid verhindern.

PD Dr. Gunda Pristauz-Telsnigg, Präsidentin der OEGGG

 

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der OEGGG (AGO)

Die onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte haben täglich mit den Erkrankungen, die durch HPV verursacht werden, zu tun. Durch HPV-Infektionen werden im Jahr 6000 vermeidbare Operationen am Muttermund durchgeführt. Auch Gebärmutterhalskrebs lässt sich durch die HPV-Impfung verhindern. Dadurch teilen wir mit acht anderen Gesellschaften das Ziel, die Durchimpfungsrate in Österreich zu erhöhen, und nehmen an den Aktionen der HPV-Allianz teil. Gebärmutterhalskrebs kann eliminiert werden!

Dr. Christian Schauer, Präsident der AGO

 

Gesellschaft für Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs (GSÖ)

Aus der Sicht von uns Schulärztinnen und Schulärzten ist eine Erhöhung der Durchimpfungsrate gegen Humane Papilloma-Viren essenziell für eine gesunde Zukunft der Mädchen und Buben an den von uns betreuten Schulen. Wir setzen uns für umfassende Informationen von Eltern und Kindern über HPV und die Impfung gegen jene HPV-Stämme ein, die schwere Krankheiten verursachen können. Die HPV-Allianz ist dafür eine wichtige Plattform. Sie soll dabei helfen, für mehr Wissen in der Bevölkerung zu sorgen, damit Eltern eine informierte Entscheidung für die HPV-Impfung ihrer Kinder zu treffen.

Dr. Claudia Mark, Präsidentin der GSÖ

 

Österreichische Gesellschaft für Chirurgie (ÖGCH)

Die Ausrottung des HPV-Virus durch Impfung ist wichtig, weil nur dadurch der Entstehung mancher bösartiger Erkrankungen (z. B. Uterus-Karzinom = Gebärmutterkrebs; Analkarzinom = Krebs der Aftergegend, u. a.) entgegengewirkt werden kann. Aber auch hartnäckige warzenähnliche Erkrankungen um äußeres Genitale und After, die oft mehrmals und jahrelang chirurgisch behandelt werden müssen, haben ihren Ursprung im HPV-Virus. Deshalb ist die ÖGCH Mitglied der HPV-Allianz! – Denn nur mit der hoch-effizienten, sicheren Impfung gegen HPV-Stämme bereits im Kindesalter kann Krebs und anderen Erkrankungen (s.o.) vorgebeugt und damit viel Leid verhindert werden. Lassen Sie daher alle Betroffenen gegen HPV impfen!!

Univ.-Prof. Dr. Albert Tuchmann, Generalsekretär ÖGCH,
im Namen der Chirurg*innen Österreichs

 

Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV)

Infektionen mit bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) sind die Ursache der Genitalwarzen (Kondylome). Diese unangenehme Erkrankung tritt vor allem an den Geschlechtsorganen und am Anus auf und wird beim Geschlechtsverkehr übertragen. Einige HPV-Stämme sind die Ursache für Krebsvor­stufen und Krebserkrankungen wie das Karzinom des Gebärmutterhalses, der Vagina, des Penis, Anus und Rachens. Eine moderne 9-fach HPV-Impfung schützt zuverlässig gegen die meisten der verant­wortlichen Infektionen, allerdings nur vorbeugend. Die für Kinder und Jugendliche kostenlose Impfung sollte daher unbedingt vor der Aufnahme erster Sexualkontakte erfolgen, am besten schon in der 4. Klasse Volksschule. Mit der HPV-Allianz wollen wir die Bevölkerung informieren und zur rechtzeitigen HPV-Impfung ihrer Kinder (Mädchen und Knaben) ermutigen.

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kirnbauer, ÖGDV

 

Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (OeGHO)

Humane Papillomviren (HPV) zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern. Bleibt eine HPV-Infektion bestehen, kann sich im Laufe der Zeit Krebs entwickeln, vor allem am Gebärmutterhals, aber auch an After oder Penis und in Mund und Rachen. Die Impfung schützt wirksam vor den gefährlichsten HPV-Typen und senkt damit das Risiko für diese Krebserkrankungen. Die HPV-Impfung steht für alle Mädchen und Buben ab dem vollendeten 9. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr kostenfrei zur Verfügung. Die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung ist nach aktuellen Studiendaten derzeit nicht gegeben. Wir engagieren uns als Fachgesellschaft in der HPV-Allianz, weil diese wirksame und sichere Impfung bereits im Kindesalter erfolgen soll, um ihre gesamte präventive Wirkung zu entfalten. Vorsorgeuntersuchungen sollten jedoch ungeachtet der Impfung in den empfohlenen Abständen durchgeführt werden.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Hilbe, Präsident der OeGHO
Univ.-Prof. Dr. Armin Gerger (Medizinischer Leiter, OeGHO)

 

Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ)

Vier von fünf Personen stecken sich im Laufe ihres Lebens mit HPV an. Mehrere HP-Virusstämme
sind nachweislich an der Entstehung von Krebserkrankungen wie Gebärmutterhals-, Anal-, Penis- und Rachenkrebs verantwortlich. Die HPV-Impfung, die bislang weltweit über 400 Millionen Mal verabreicht wurde, schützt wirksam vor diesen Krebserkrankungen. Deswegen setzen wir uns für diese Impfung ein, die bereits Kindern ab dem 10. Lebensjahr verabreicht werden soll. Die Impfung zwischen dem 10. und
12. Lebensjahr ist gratis, eine stark vergünstigte Aufholimpfung ist bis zum 18. Geburtstag möglich.
Mit der HPV-Allianz hoffen wir, die Durchimpfungsrate in Österreich deutlich zu erhöhen.

A.o. Univ.-Prof. Dr. Daniela Karall, Präsidentin der ÖGKJ

 

Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU)

Eine HPV-Infektion betrifft nicht nur Mädchen und Frauen, sondern auch Knaben und Männer. Eine HPV-Infektion wird heute als "sexuell transmitted disease" erkannt, sie ist kausal für die Entwicklung eines Zervixkarzinoms verantwortlich. Somit sind männliche Partner für dieses Karzinom ursächlich zu benennen. Dies konnte in den vergangenen Jahrzehnten durch Studien untermauert werden. Besonders in der Penis-vorhaut (inneres Praeputialblatt) können sich HPV-Viren ansiedeln. Dies trägt nicht nur zur Übertragung des Virus an die Sexualpartnerin/den Sexualpartner und damit zum Risiko einer Krebserkrankungen bei. Auch Männer können an HPV-assoziierten Tumoren, wie etwa Peniskrebs, erkranken. Die HPV-Impfung schützt Mädchen und Jungen, nicht nur vor einer Übertragung des Virus, sondern auch gegen Krebserkrankungen.
Mit der HPV-Allianz wollen wir das Wissen über HPV und den Schutz davor in der Bevölkerung ebenso verbessern wie die – bislang schlechte – Durchimpfungsrate bei Kindern in Österreich.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger, Past Präsident der ÖGU

 

Die medizinischen Fachgesellschaften hinter der HPV-Allianz sind:

  • OEGGG: Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

  • AGO: Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der OEGGG

  • GSÖ: Gesellschaft für Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs

  • ÖGCH: Österreichische Gesellschaft für Chirurgie

  • ÖGDV: Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie

  • ÖGHNO: Österreichische Gesellschaft für HNO

  • OeGHO: Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie

  • ÖGKJ: Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

  • ÖGU: Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie

 



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